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Weiterbildungs-Chance Geprüfte*r Rechtsfachwirt*in

Sie verfügen über mindestens 2 Jahre Berufserfahrung als ausgebildete*r Rechtsanwaltsfachangestellte*r oder über mindestens 6 Jahre Berufserfahrung in einer Kanzlei? Dann ist vielleicht die Weiterbildung „Geprüfte*r Rechtsfachwirt*in“ die richtige Fortbildung für Sie.

Wegweiser Weiterbildung

Eine Beschreibung der Aufgaben Geprüfte*r Rechtsfachwirt*innen finden Sie hier.

Beschreibung

Wann ist die nächste Gelegenheit, den Kurs zu beginnen? Das sagen wir Ihnen hier.

nächster Lehrgang

Wussten Sie, dass Sie nach erfolgreichem Abschluss manche Fächer studieren dürfen?

Studienberechtigung

Eine sinnvolle Weiterbildung fördert der Bund und die RAK Freiburg lobt Preise aus.

Förderung / Preise

Beschreibung

Berufsprofil

Die Weiterbildung „Geprüfte*r Rechtsfachwirt*in“ ist eine staatlich anerkannte Aufstiegsfortbildung. Als Rechtsfachwirt*in leiten Sie die Kanzlei der Anwaltspraxis und tragen erheblich zur Entlastung der Berufsträger*in bei. Dabei verfügen Sie über ein vertieftes branchenspezifisches Wissen, das Sie zur selbständigen Erfüllung qualifizierter Sachaufgaben befähigt.
Rechtsfachwirt*innen sind mit fachübergreifenden Aufgaben wie etwa der Bearbeitung von Kostenbeschwerden oder Vollstreckungsverfahren betraut. Sie sind verantwortlich für die Büroorganisation, bereiten Personalentscheidungen vor und führen Personalgespräche.

Zielgruppe

Die Weiterbildung richtet sich an Rechtsanwalts-, Notar- und Patentanwaltsfachangestellte sowie Mitarbeiter*innen mit einschlägiger Berufspraxis in Rechts- oder Inkassoabteilungen von Industrie- und Handelsunternehmen, Versicherungen und Banken.

Abschluss

Erfolgreiche Absolvent*innen erwerben den durch die Rechtsverordnung anerkannten Abschluss als „Geprüfte*r Rechtsfachwirt*in“.

Podcast

Zu viel zu lesen? Dann hören Sie rein, vielleicht springt der Funke eher über, wenn die als trocken verschriene Zwangsvollstreckung vom „Vollstreckungspapst“ Harald Minisini erklärt wird.

Harald Minisini ist Rechtsanwaltsfachangestellter, Rechtsfachwirt und ein gefragter Dozent im Vollstreckungsrecht, auch für die RAK Freiburg. Mit ihm spricht Stephanie Beyrich für die BRAK in ihrem Podcast über das Hochreck im Beruf:

„Ohne Moos nix los!“

heißt die Folge und führt Sie ein in die Zwangsvollstreckungsgeheimnisse eines Rechtsfachwirts und begehrten Dozenten im Fach Zwangsvollstreckungsrecht.

Harald Minisini kennen wir nun schon. Er nutzt die Sommerpause des Podcasts für ein paar kurze Folgen zum Zwangsvollstreckungsrecht.
Oder sollten wir sagen: Die BRAK nutzt die Sommerpause für einen guten Fortbildungszweck? Ansichtssache. Aber reinhören sollten Sie!

„Keine Angst vor Zwangsvollstreckung“

heißt die Folge aus der Reihe Mini-Minisini-Mittwoch. Lassen Sie sich diese nicht entgehen!

Sommerpause sei Dank, geht es weiter: Rechtsfachwirt Minisini nimmt sich ein Thema vor, welches jedenfalls seit dem 01.01.2022 wegen der aktiven Nutzungspflicht des beA für einige Verwirrung sorgt:
Entsprechend heißt die Folge ganz nüchtern:

„Gerichtsvollzieher-Volltreckungsauftrag I“

Wir sind dankbar, dass die Sommerpause des Podcasts so produktiv genutzt wird und empfehlen: Lassen Sie sich diese Miniserie nicht entgehen!

Eine Folge reicht nicht, daher die Fortsetzung zum Thema Vollstreckungsauftrag nach Inkraftreten der Nutzungspflicht für den elektronischen Rechtsverkehr mit Rechtsfachwirt Harald Minisini.
So heißt die Fortsetzung der letztwöchigen Folge:

„Gerichtsvollzieher-Volltreckungsauftrag II“

Wir hoffen, es werden alle Fragen beantwortet, die nach der Folge der Vorwoche geblieben waren. Lassen Sie sich die Miniserie nicht entgehen!

Heute mit einem genaueren Blick auf die Kontenpfändung – die unangefochtene Nr. 1 der Zwangsvollstreckung! Die Folge dazu heißt passend:

„VOLLTRECKUNGS-TOP-VIP: Kontenpfändung“

Vielleicht vermittelt die Folge ja Spaß an der Kontenpfändung…

Rechtsfachwirt Harald Minisini, schaut heute die Nr. 2 der populärsten Zwangsvollstreckungsmaßnahmen an. Die Folge heißt passend:

„VOLLTRECKUNGS-TOP-VIP: Lohnpfändung“

Vielleicht vermittelt die Folge ja Spaß an der Kontenpfändung…

Nächster Lehrgang der IHK Freiburg

Der nächste Lehrgang „Geprüfte*r Rechtsfachwirt*in“ ab Herbst 2022 in Freiburg wird durch die IHK-Akademie Südlicher Oberrhein, Schnewlinstraße 11-13, 79098 Freiburg geplant und findet vom 22.10.2022 bis Januar 2024 berufsbegleitend samstags von 8:00 Uhr bis 16:00 Uhr statt. Weitere Informationen zum zu dem Kurs und den Kosten erhalten Sie bei der IHK-Akademie.

Online-Informationsveranstaltung

Eine erste Online-Informationsveranstaltung durch die IHK fand im Mai statt, eine Veranstaltung zum geplanten Lehrgang in Präsenz ist auf den 13.09.2022, 17:30h angesetzt.

Lehrgangsinhalte sind u.a.:

A. Büroorganisation und Verwaltung
B. Personalwirtschaft und Mandantenbetreuung
C. Mandantenbetreuung im Kosten- Gebühren- und Prozessrecht
D. Mandatsbetreuung in der Zwangsvollstreckung und im materiellen Recht

Prüfung

Die schriftliche Prüfung findet am Ende des Lehrgangs statt. Die mündliche Prüfung besteht aus einer praxisorientierten Situationsanalyse mit anschließendem Fachgespräch. Über die Zulassung entscheidet ausschließlich die Rechtsanwaltskammer Freiburg.

Zulassungsvoraussetzungen zur Prüfung

Voraussetzung für eine Zulassung zur Prüfung ist entweder eine mit Erfolg abgelegte Abschlussprüfung als Rechtsanwaltsfachangestellte*r, Notarfachgestellte*r oder Patentanwaltsfachangestellte*r sowie eine mindestens zweijährige Berufspraxis oder eine mindestens sechsjährige, einschlägige Berufspraxis. Bitte reichen Sie hierzu folgende Unterlagen ein:

  • Urkunde der RAK über die von Ihnen abgelegte Rechtsanwaltsfachangestelltenprüfung
  • Lebenslauf bezogen auf den beruflichen Werdegang
  • aktueller Tätigkeitsnachweis
  • persönliche u. schriftliche Versicherung, dass zuvor noch an keiner Rechtsfachwirtprüfung teilgenommen wurde.

Prüfungsordnung / Antragsformulare

Prüfungsordnung nebst Änderungen

Die Prüfungsordnung für den Abschluss Geprüfte*r Rechtsfachwirt*in besteht aktuell aus drei Dokumenten, da die einheitliche Neufassung durch eine Kommission für die vier Kammern Baden-Württembergs ausgearbeitet wird und noch nicht fertiggestellt ist. Die Satzung wird mit jener Überarbeitung Änderungen erfahren. Bis dahin liegt den Prüfungen die Prüfungsordnung zugrunde, modifziert durch die Änderung aus dem Jahr 2007 und die Änderung aus dem Jahr 2021.

Antragsformulare

Sie wollen die Prüfung ablegen? Hier stellen wir den Antrag auf Zulassung zur Prüfung und den Antrag auf Zulassung zur Wiederholungsprüfung zur Verfügung.

Fachhochschul- / Hochschulzugangsberechtigung für "Geprüfte Rechtsfachwirt*innen"

Nachdem die Fortbildungsprüfung „Geprüfte*r Rechtsfachwirt*in“ verbunden mit einer 4-jährigen Berufspraxis als Fachhochschulzugangsberechtigung an der Fachhochschule Nordhessen anerkannt wurde, hat die Rechtsanwaltskammer Freiburg eine Nachfrage beim Justizministerium Baden-Württemberg hinsichtlich einer gleichartigen Fachhochschul- / Hochschulzugangsberechtigung in Baden-Württemberg gestellt. Nach der rechtlichen Überprüfung der entsprechenden Fachabteilung im Ministerium wurde mitgeteilt, dass Geprüften Rechtsfachwirt*innen unter den Voraussetzungen des § 59 Abs. 1 Landeshochschulgesetz (LHG) i.V.m. §§ 1 ff. der Berufstätigenhochschulzugangsverordnung (BerufsHZVO) auch in Baden-Württemberg eine Fachhochschul- / Hochschulzugangsberechtigung eingeräumt wird.

Ausgangspunkt ist hierbei, dass der Abschluss „Geprüfte*r Rechtsfachwirt*in“ eine staatlich anerkannte Fortbildung darstellt und daher als gleichwertige berufliche Fortbildung nach dem Berufsbildungsgesetz im Sinne von § 59 Abs. 1 Nr. 3 LHG einzustufen ist (vgl. § 1 Abs. 3 der Verordnung „Geprüfter Rechtsfachwirt/Geprüfte Rechtsfachwirtin“, BGBl. I 2001, S. 2250 ff.).

Geprüfte Rechtsfachwirt*innen besitzen daher in Baden-Württemberg unter den weiteren Voraussetzungen des § 59 Abs. 1 S. 1 Nr. 1, 2, 4 LHG i.V.m. §§ 1 ff. der BerufsHZVO die Fachhochschul- / Hochschulzugangsberechtigung für ein Studium in einem ihrer beruflichen Aus- und Fortbildung fachlich entsprechenden Studiengang.

Insoweit kommen Studiengänge mit schwerpunktmäßig juristischem Inhalt in Betracht, wie zum Beispiel das Studium der Rechtswissenschaften an einer Universität, der Studiengang zum / zur Diplom-Rechtspfleger*in (FH) an der Fachhochschule Schwetzingen oder auch der Studiengang „Bachelor-Wirtschaftsrecht“ an der Fachhochschule Pforzheim.

Eine abschließende Entscheidung über die fachliche Entsprechung gemäß § 3 BerufsHZVO liegt allerdings in der Zuständigkeit der Hochschulen (§ 5 BerufsHZVO).

Sofern sich Geprüfte Rechtsfachwirt*innen für einen ihrem Abschluss fachlich nicht entsprechenden Studiengang interessieren, ist die Hochschulzugangsberechtigung von einer erfolgreich absolvierten Eignungsprüfung abhängig (§ 59 Abs. 2 LHG i.V.m. §§ 7 ff. BerufsHZVO).

Fördermöglichkeiten

Die Weiterbildung „Geprüfter*r Rechtsfachwirt*in“ ist nicht ganz billig, aber unter Umständen förderfähig.

„Meister-BAfÖG“

Zum einen kann für die Finanzierung der Weiterbildung „Geprüfte*r Rechtsfachwirt*in“ das so genannte „Meister-BAföG“ nach dem Aufstiegsförderungsgesetz (AFBG) beantragt werden.

Nähere Informationen hierzu finden Sie bei dem zuständigen Landratsamt (Amt für Ausbildungsförderung) und unter www.aufstiegs-bafoeg.de.

Es gibt in dieser Förderung keine Altersbeschränkung.

Begabtenförderung berufliche Bildung

Außerdem gibt es das Förderprogramm der Bundesregierung „Begabtenförderung berufliche Bildung“, das gezielt begabte junge Absolventinnen und Absolventen einer Berufsausbildung bei ihrer „Karriere mit Lehre“ mit einem Weiterbildungsstipendium unterstützt. Finanziert wird das Programm vom Bundesministerium für Bildung und Forschung.

Durchgeführt wird es von den Kammern und zuständigen Stellen für Berufsbildung.

Details zum Weiterbildungsstipendium

Wer kann gefördert werden?

Bewerben um ein Weiterbildungsstipendium der Begabtenförderung berufliche Bildung kann sich, wer:

  • eine Ausbildung in einem anerkannten Ausbildungsberuf auf der Grundlage des Berufsbildungsgesetzes (BBiG) oder der Handwerksordnung (HwO) abgeschlossen hat,
    • die Berufsabschlussprüfung mit mindestens 87 Punkten bzw. der Durch­schnittsnote 1,9 oder besser bestanden hat oder
    • bei einem überregionalen beruflichen Leistungswettbewerb unter die ersten Drei gekommen ist oder
    • ihre / seine Qualifikation durch einen begründeten Arbeitgebervorschlag oder einen Vorschlag der Berufsschule nachweisen kann,
  • zum Aufnahmezeitpunkt jünger als 25 Jahre ist.

Durch Berücksichtigung von Anrechnungszeiten, etwa ein Freiwilligendienst oder Elternzeit, kann die Aufnahme auch bis zu drei Jahre später erfolgen.

Was wird gefördert?

Förderfähig sind anspruchsvolle – in der Regel – berufsbegleitende Maßnahmen:

  • der Erwerb fachbezogener beruflicher Qualifikationen,
  • die Vorbereitung auf Prüfungen der beruflichen Aufstiegsfortbildung (z. B. Meister*in, Techniker*in, Betriebswirt*in, Fachwirt*in, Fachkaufmann / Fach­kauffrau),
  • der Erwerb fachübergreifender und allgemeiner beruflicher oder sozialer Kompetenzen (z.B. Fremdsprachen, EDV, kommunikative Fertigkeiten, Konflikt- und Projektmanagement).

Zum Zeitpunkt der Bewerbung müssen Sie entweder mit einer wöchentlichen Arbeitszeit von mindestens 15 Stunden berufstätig sein oder bei der Arbeitsagentur als arbeitssuchend gemeldet sein. Vollzeitstudierende ohne regelmäßige Berufstätigkeit und Hochschulabsolvent*innen können nicht aufgenommen werden.

Wie hoch und wie lange wird gefördert?

Als Stipendiatin oder Stipendiat können Sie im Weiterbildungsstipendium Zuschüsse von insgesamt 8.100 Euro für beliebig viele förderfähige Weiterbildungen beantragen  bei einem Eigenanteil von 10 Prozent je Fördermaßnahme. Der Eigenanteil schmälert nicht Ihren Gesamtförderbetrag.

Wo kann man sich bewerben?

Ansprechpartnerin in allen Fragen der Begabtenförderung berufliche Bildung ist die Stelle, bei der Ihr Ausbildungsverhältnis eingetragen war. Die Rechtsanwaltskammer Freiburg ist eine dieser Stellen. Sie führt das Förderprogramm im Auftrag des Bundesministeriums für Bildung und Forschung nach dessen Richtlinien durch, wählt ihre Stipendiatinnen und Stipendiaten aus, berät diese, entscheidet über die Förder­fähigkeit beantragter Weiterbildungen und zahlt die Fördermittel aus.

Bewerbungsfrist

Bewerbungsfrist für das Förderprogramm für das jeweils laufende Jahr ist der 30.05. Ein Anspruch auf Aufnahme in die Begabtenförderung berufliche Bildung besteht nicht.

Bewerbungsformulare gibt es bei der

Rechtsanwaltskammer Freiburg
Bertoldstaße 44 79098 Freiburg
+49 761 32563

Wer informiert?

Ansprechpartnerin in der Rechtsanwaltskammer Freiburg ist Frau Cat.

Auführliche Informationen finden Sie auf der Seite der Stiftung Begabtenförderung.

Preise für besondere Leistungen

Als Anerkennung für besonders gute Leistungen bei dem Abschluss „Geprüfte*r Rechtsfachwirt*in“, die ab dem Erreichen einer Punktzahl von 81 Punkten vorliegen, vergibt die Rechtsanwaltskammer Freiburg folgende Preise für die drei Lehrgangsbesten:

1. Preis: 800,00 €
2. Preis: 600,00 €
3. Preis: 400,00 €.

Für Ergebnisse über 91 Punkte, gibt es auf jeden Rang eine zusätzliche Prämie von 200,00 €.

Die aktuellen Preisträger*innen ehren wir jeweils im Rahmen einer Feier.

Banknoten gefächert, Symbol für Vergütung, Geldwäsche, Gebühren, SEPA Formular Preisgeld

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