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Wen nimmt die RAK Freiburg auf?

In eine Rechtsanwaltskammer aufgenommen werden kann, wer bereits Rechtsanwältin oder Rechtsanwalt ist, also keine Zulassung benötigt.

Die Aufnahme betrifft eine ganze Reihe von Konstellationen:

  • Wer seine Kanzlei in einen anderen Kammerbezirk verlegt, muss in der neuen Kammer die Aufnahme beantragen; § 27 Abs. 3 BRAO – eine doppelte Mitgliedschaft ist ausgeschlossen.
  • Rechtsanwaltsgesellschaften, die ihren Sitz in den Bezirk der Rechtsanwaltskammer Freiburg verlegen, werden aufgenommen.
  • Rechtsanwältinnen und Rechtsanwälte aus anderen EU-Staaten können sich im Bezirk einer Rechtsanwaltskammer niederlassen; § 3 EuRAG.
  • Rechtsanwältinnen und Rechtsanwälte aus Staaten der Welthandelsorganisation (WHO/WTO) dürfen sich im Bezirk einer deutschen Rechtsanwaltskammer niederlassen, wenn sie einen beruf ausüben, der hinsichtlich Ausbildung und Befugnissen dem Beruf Rechtsanwalt entspricht; § 206 BRAO.

Aufnahme von Rechtsanwält*innen

Sie verlegen Ihre Kanzlei in den Bezirk der Rechtsanwaltskammer Freiburg oder Ihr Syndikus-Arbeitgeber zieht um? Dann stellen Sie mit dem Formular Aufnahme nach Kammerwechsel den entsprechenden Antrag.

Aufnahme einer Rechtsanwaltsgesellschaft

Ihre Rechtsanwaltsgesellschaft verlegt ihren Sitz in den Bezirk der Rechtsanwaltskammer Freiburg? Dann stellen Sie mit dem Formular Aufnahme einer Rechtsanwaltsgesellschaft den entsprechenden Antrag.

Aufnahme nach EuRAG und nach § 206 BRAO

Die Aufnahme als Mitglied der Rechtsanwaltskammer Freiburg ist im Rahmen der Niederlassungsfreiheit für alle europäischen Rechtsanwältinnen und Rechtsanwälte vorgesehen, also für Personen, die in einem anderen Staat der Europäischen Union oder der Schweiz den Beruf Rechtsanwältin / Rechtsanwalt ausüben.

Weiter ist die Aufnahme möglich für Rechtsanwältinnen und Rechtsanwälte aus Staaten der Welthandelsorganisation WHO (WTO), sofern diese ein vergleichbares Ausbildungsniveau und berufliche Garantien bieten.

Formular § 2 EuRAG

Die Aufnahme als Europäische*r Rechtsanwält*in nach § 2 EuRAG setzt voraus, dass Sie in einem EU-Staat oder der Schweiz in einem dem Beruf Rechtsanwalt vergleichbaren Beruf zugelassen sind und dies nachweisen können und über eine ausreichende Versicherung verfügen.

Formular § 2 EuRAG

Formular § 206 BRAO

Die Aufnahme als WHO-Anwält*in nach § 206 BRAO setzt voraus, dass Sie in einem Land der Welthandelsorganisation in einem dem Beruf Rechtsanwalt vergleichbaren Beruf zugelassen sind, über eine ausreichende Versicherung verfügen und das Land in die Liste zu der Vorschrift aufgenommen wurde.

Formular § 206 BRAO